Der Liberalismus (lat. liber: frei, lat.
liberalis: die Freiheit betreffend, freiheitlich) ist eine
philosophische, ökonomische und politische Strömung, die die
individuelle Freiheit als normative Grundlage der Gesellschafts-
und Wirtschaftsordnung anstrebt.
Quelle: Wikipedia
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Eine moderne Wirtschaftsförderung erfordert in erster Linie
Fachkompetenz, nur so können Bestandspflege und Akquisition
gleichermaßen gewährleistet werden. Sowohl für die
Neuansiedlungen von Unternehmen als auch für alle Bedürfnisse
ortsansässiger Firmen und Betriebe sollte ein one-stop-agency
Konzept gelten: Ein kompetenter Ansprechpartner erledigt alle
Anliegen und Anfragen der Unternehmen aus einer Hand.
Die interkommunale Zusammenarbeit, ein gemeinsamer Gewerbepool
mit der Nachbargemeinde Ganderkesee sollte im Rahmen eines
praktikablen ppp-Modells (private-public partnership) zeitnah
realisiert werden.
Nur so können effektive Rahmenbedingungen für das Erstarken der
Wirtschaft vor Ort geschaffen werden!
Mit einer sinnvoll strukturierten Beratungsstelle der
Wirtschaftsförderung könnten Informationen über die unzähligen
Maßnahmen zur Förderung von Ausbildungsplätzen effektiv
weitergegeben werden. Angesichts der fehlenden Ausbildungsplätze
in Delmenhorst (1149 Bewerber auf 398 Lehrstellen im Februar
2006) muss der vom Bund initiierte Modernisierungsprozess der
beruflichen Ausbildung in enger Zusammenarbeit mit den Kammern
und den beiden berufsbildenden Schulen in Delmenhorst umgesetzt
werden.
Neben der Betreuung und Erziehung in enger Zusammenarbeit mit
den Eltern gewinnen Kindertagesstätten immer mehr auch an
Bedeutung frühkindlicher Bildung. Dies erfordert, die
Ausbildungsinhalte des pädagogischen Personals anzupassen und
Weiterbildungskurse anzubieten.
Ein Kindergartenplatz sollte den Wünschen berufstätiger Mütter
und Väter sowohl nach flexibleren Öffnungszeiten als auch bei
der Betreuung von Kleinkindern (0- 3 Jahre) in einem finanziell
vertretbaren Rahmen Rechnung tragen.
Die FDP fordert eine solide Ausstattung der Schulen – sowohl
räumlich als auch sächlich. Die FDP setzt sich für eine stärkere
Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft ein, was sich in
den jeweiligen Erfordernissen der Lehrstellenangebote nur
positiv auswirken kann. Dabei gilt es hier vor Ort, die
entsprechenden Bildungsgänge an den BBS zu erhalten, zu stärken
und zu optimieren.
Moderne Familien- und Frauenpolitik
Wir wollen mittel- und langfristig mit einer modernen Frauen-
und Familien-Politik durch ausreichende, kostengünstige und
flexiblere Betreuungsangebote einen wichtigen Standortfaktor
stärken. So können z.B. in Anlehnung an Kitas in Syke, in
Diepholz und in Oldenburg sinnvolle Betreuungszeiten ins Auge
gefasst werden, die der Arbeitsrealität der Eltern entspricht.
Die Gebühren der Kitas sollen im Rahmen der finanziellen
Möglichkeiten mittelfristig heruntergefahren, und das
Betreuungsangebot erweitert werden.
Auch hier ist ein Zusammenwirken mit der Privatwirtschaft
sinnvoll, um Betriebskindergärten einrichten zu können. Damit
könnte weitaus mehr Frauen eine Erwerbstätigkeit ermöglicht und
darüber hinaus den Arbeitgebern noch ungenutztes Potenzial zur
Verfügung gestellt werden. Dies ist auch ein Stück
Wirtschaftsförderung. Betreuungsangebote für Kinder im
Vorschulalter nehmen den Eltern nicht ihre Verantwortung für die
Erziehung!
Zukunft mit und für Senioren
Aufgrund der demographischen Entwicklung gewinnen die Senioren
in jeder Hinsicht an Bedeutung. Ihre speziellen Bedürfnisse
müssen auf allen kommunalpolitischen Handlungsfeldern wie etwa
bei der Innenstadtentwicklung oder bei der Gestaltung von
Kultur-, Sport- und Bildungsprogrammen berücksichtigt werden.
Zudem müssen wir die Pflegeeinrichtungen dabei unterstützen, die
erstickende Bürokratie zu reduzieren und dem enormen Kostendruck
stand zu halten. Mit einem umfassenden kommunalen
Pflegebedarfsplan sollte darüber hinaus ein ruinöser Wettbewerb
von Pflegeeinrichtungen vermieden werden.
Moderne Stadtentwicklung
Die Innenstadt Delmenhorsts muss buchstäblich wieder aus ihrer
Lethargie zum Leben erweckt werden!
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Um einen attraktiven Branchenmix zu gewährleisten, muss eine
dynamische Wirtschaftsförderung im Dialog mit den
Geschäftsleuten entsprechende Maßnahmen einleiten, die die
Ansiedlung neuer Fachgeschäfte fördert. Leerstände könnten durch
öffentliche Ausschreibungen attraktiv angeboten werden.
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Die Markthalle muss wieder ihrer ursprüngliche Nutzung zugeführt
werden, dies erhöht die Attraktivität der Stadt auch in der
Außenwirkung.
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Sauberkeit in der Innenstadt ist ein äußerst wichtiger Faktor,
der dazu beiträgt, dass sich der Bürger wohl fühlt – hier muss
die Verwaltung mit entsprechenden Konzepten vorgehen. Bürger und
Kaufleute haben das Recht auf eine saubere Innenstadt.
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Ein intelligentes und kostengünstiges Parkplatzmanagement
beseitigt Wettbewerbsnachteile der Innenstadtgeschäfte gegenüber
Nahversorgungszentren.
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Die Schaffung attraktiven Wohnraums in der Innenstadt durch
Umwidmung von unwirtschaftlichen Gewerbeflächen. Neue
Untersuchungen der Städteforschung zeigen, dass immer mehr
Menschen vor allem ältere Menschen statt auf dem Lande oder an
der Peripherie im Stadtzentrum wohnen möchten. Also mehr
Wohnraumnutzung in der Innenstadt!
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Auch durch interessante Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit
den Kultur-
und Sporteinrichtungen der Stadt gewinnt die Innenstadt mehr
Attraktivität. Wir würden Konzerte oder kleine
Theateraufführungen auf dem Marktplatz für alle Altersklassen
sehr begrüßen. Neben Jazzkonzerten sollte es etwa auch
Veranstaltungen geben, die auch auf ältere Bürgerinnen und
Bürger zugeschnitten sind.
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Wir fordern ein effektives Einzelhandelsentwicklungskonzept, das
mit dem Stadtentwicklungskonzept verbunden ist. So kann der
unumkehrbare Trend zu Nahversorgungszentren mit einer positiven
Innenstadtentwicklung in Einklang gebracht werden. Das
Einzelhandelsentwicklungskonzept kann kostengünstig durch das
Zusammentragen aller verfügbaren Informationen von städtischen
Stellen in Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel erstellt werden.
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Konnte die Kundenorientierung verbessert werden?
(z.B. Erreichbarkeit von Mitarbeitern der Stadtverwaltung)
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Sind überflüssige Vorschriften abgeschafft worden?
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Wie ist es um die Mitarbeiterzufriedenheit gestellt?
Einer Bilanz und Auswertung müssen entsprechende weitergehende
Schritte und/oder Korrekturen folgen.
Die Entscheidungsstrukturen in der Verwaltung müssen eine klare
Linie zeigen, transparent sein und auf die Mitwirkung und die
Kompetenzen der Belegschaft setzen.
Echte Bürgernähe
Ein respektvoller Dialog, eine offene Informationspolitik den
Bürgern gegenüber sowie seine Teilhabe an der Vorbereitung
politischer Entscheidungen. Wir sind der Meinung, dass durch
diese Bürgernähe kein Chaos - wie andere es gerne
heraufbeschwören - entsteht, sondern der demokratische
Meinungsbildungsprozess bereichert wird. Bei der Debatte um das
Krankenhaus (drohende Trennung von Kinder- und Frauenklinik) und
um das Delfina sowie um das Frauenhaus hat die Delmenhorster FDP
eine solche Bürgernähe praktiziert und äußerst positive
Erfahrungen damit machen können. Mit der Einrichtung eines
Beirats für wichtige gesellschaftliche Gruppen kann Bürgernähe
sehr effektiv und konstruktiv gestaltet werden. Auf diese Weise
ist eine Mitwirkung an politischen Entscheidungsprozessen
gesichert. So wollen wir auch die Gründung eines
Behindertenbeirats in Delmenhorst unterstützen.
Zukunftsorientierte Finanzpolitik
Hier setzen wir auf die liberalen Grundsätze
Wir setzten auf Investitionen in Bildung, Wirtschaftsförderung,
Energiesparmaßnahmen (siehe FDP- Antrag auf Energiesparmaßnahmen
für Schulen) und moderne Stadtentwicklung (z.B.
Gewerbeansiedlung) zur Stärkung des Wirtschaftstandorts
Delmenhorst.
Damit erhält die Stadt Delmenhorst mittel- und langfristig und
vor allem nachhaltig höhere Steuereinnahmen.
Ein anderes Beispiel sind Energiesparkonzepte etwa mit Hilfe des
Regionalen Umweltzentrums und des energy contracting. Jeder von
der Stadt gewährte Zuschuss zahlt sich mittel- und langfristig
aus – entlastet also die Stadtkasse und schont darüber hinaus
die Umwelt.
Wirtschaftlichkeit bedingt, dass alle Einrichtungen auch
kommunale Ver-waltungsabteilungen, die städtische Finanzen oder
andere Ressourcen
einsetzen, möglichst effektiv und verantwortungsbewusst damit
umgehen und jährlich darüber Rechenschaft abzulegen haben.
Alle Einrichtungen und Verwaltungseinheiten sind für ihre – im
Rahmen der Vorgaben – erklärten Ziele und Ergebnisse selbst
verantwortlich. Damit wird auch das kreative Potenzial der
Mitarbeiter motiviert und des Einzelnen gestärkt werden.
Wir müssen weg vom Kuschelstaat, der letztlich zur Entmündigung
und Schwächung des Einzelnen führt und hin zur Hilfe zu
Selbsthilfe also zur
Selbstverantwortung des Einzelnen.
Die Sozialeinrichtungen bekommen dabei vertraglich abgesicherte
Unterstützungen und müssen sich mit einem Wirtschaftsplan und
Rechenschafts-Berichten organisieren.
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